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Unternehmer-Info

1. Auch 2011 in Umzugsspeditionen teilweise rote Zahlen
Die Nachfrage nach Umzügen ist 2011 bisher überdurchschnittlich. Der erwartete Gewinn bei guter Auslastung bleibt im Durchschnitt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Bis September 2011 wurden in umsatzstärkeren Umzugsspeditionen, die ihre Leistungen überwiegend ohne Subunternehmer produzieren, teilweise tiefrote Zahlen geschrieben. Es wurde teuer produziert. Unternehmen haben sich bei der Preisbildung bei Rahmenverträgen "verzockt". Zu den abgegebenen Preisen konnte man nicht kostendeckend produzieren.

2. Powerseminar "Erfolgreich verkaufen"
Unser Seminar "Erfolgreich verkaufen" werden wir im Jahr 2012 zweimal anbieten. Die Termine für das erste Seminar sind 25.-26. Januar und 17.-18. April 2012. Das zweite Seminar findet im Oktober statt. Die genauen Termine werden noch festgelegt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 personen begrenzt. Zielsetzung ist die Vermittlung von Informationen, um den Bereich Vertrieb erfolgreich zu führen, sowie das Handwerkszeug für erfolgreiche Vertriebsarbeit für Key-Account-Kunden zu leisten. In den vergangenen Seminaren haben sich Unternehmer, Prokuristen, Junioren und starke Vertriebsleute sehr wohl gefühlt. Erfahrungsaustausch auf hohem Niveau ist Ihre Erwartungshaltung, die bei uns Seminarziel ist.

3. Überdurchschnittliche Gehaltssteigerungen bei leitenden Mitarbeitern!
Mitarbeiter im Management, insbesondere Entscheider in Führungspositionen in der Logistik, konnten ihr Einkommen gegenüber anderen Branchen überdurchschnittlich steigern. In der Umzugs- und Neumöbellogistik haben Teamleiter, Disponenten, erfolgreiche Verkäufer und Niederlassungsleiter zwischen 5% und 9% mehr Jahresgehalt in ihrer Steuererklärung angeben können als in 2010.

Zu diesem Thema beobachten wir, dass die Belastbarkeit, verbunden mit einem problemlösungsorientierten Einsatz in 2011, als besonders hoch festgestellt wurde. Die Belastung der Mitarbeiter im gewerblichen Bereich führte in 2011 zu einem erhöhten Krankheitsstand.

4. Schwierige Personalakquisition
Es ist nachweislich immer schwieriger, qualifiziertes Personal zu akquirieren. Durch gleichbleibend gute Beschäftigung, die auch in den nächsten Monaten erwartet wird, werden generell keine Mitarbeiter freigesetzt. Mit sinkender Beschäftigung wird nicht gerechnet. Selbst Lagerpersonal ist momentan schwer zu bekommen. Nach unserer Einschätzung sind nur 30% der Betriebe nicht mit diesem Thema konfrontiert, hier ist das Problem anscheinend noch nicht spürbar. Die Branche versucht, qualifiziertes Personal durch Anreize zu binden. Im Bereich Personal sind wir beratend tätig (Strategie, Personalbindung, Personalsuche, Prämiensysteme).

5. Lieber auf Kunden als auf Preiserhöhungen verzichten schreibt die FAZ am 12.12.2011
Recht hat Georg Giersberg, der diesen Artikel verfasst hat. Wer seinen Leistungspreis nicht durchsetzen kann, dem geht ein Viertel des Gewinns verloren! Hausgemachte Probleme sind die wahren Gründe für die eigene Preisschwäche. Undurchsichtige Preisgestaltung (Quersubventionen) und falsche Anreize für die Außendienstmitarbeiter sind häufig mit Ursache, ebenso wir die Kalkulationsgrundlagen, die einfach die derzeitige Situation nicht berücksichtigen. Schleichende Kostensteigerungen und fremdbestimmte Kosten lassen sich schwer "umwälzen".

In keinem Fall sollte aus Angst einen Kunden zu verlieren, auf die notwendigen Preiserhöhungen verzichtet werden.

Für die Umzugslogistik, als auch für die Neumöbellogistik, zeigt die Marktbeobachtung, dass immer mehr Anbieter mit "Nein" verkaufen. Aufgrund der schwierigen Personalsituation und der hohen Qualitätserwartungen der Kunden, besteht kein Grund, bei Preisanpassungsgesprächen "einzuknicken".

6. Polen hat die Möbelexporte 2011 deutlich erhöht
Insbeesondere im vierten Quartal 2011 haben polnische Möbelhersteller in den Euro-Raum deutlich mehr produziert. Die Auslastung soll bei 78% der Produktionskapazitäten gelegen haben. Der Kurs des polnischen Zlotys hat sich nach dem Sommer gegenüber dem Euro wieder stark abgeschwächt. Für die Polen ergaben sich somit Exportvorteile.

7. Kaufkraft soll 2012 um rund 400 € pro kopf steigen
Die GfK SE, Nürnberg sieht einen Kaufkraftzuwachs um 413 € pro Kopf auf € 20.014 in 2012. In gleicher Höhe wird der Zuwachs durch steigende Preise fast vollständig aufgezehrt werden. Kaufkraftzuwächse erwartet man besonders in den Bundesländern Bremen, in der Bundeshauptstadt Berlin und in Hamburg. 2011 liegen die Einwohner in den Landkreisen Hochtaunus (Hessen) und im Landkreis Starnberg unangefochten an der Spitze