ImpressumAGBKontakt

Unternehmer-Info

1. In 2012 werden keine zufriedenstellenden Betriebsergebnisse erwartet
Im Unternehmerbrief 01/2012 haben wir eine Einschätzung der Betriebsergebnisse vorgenommen und über eine rückläufige Entwicklung im zweiten Quartal berichtet. Diese Entwicklung ist eingetreten. Die Betriebsergebnisse der Umzugsdienstleister sind nicht zufriedenstellend. Die Kapazitätsplanung wird immer wieder beeinträchtigt durch erhebliche Schwankungen der Nachfrage. Erforderliche Preisanpassungen sind nur in geringem Umfang durchgesetzt worden. Sie belasten die Ergebnisse. Weitere fremdbestimmte Kosten wie die Mautausweitung, werden die Ergebnisse weiter belasten, da bei den Kunden wenig Bereitschaft besteht, diese Aufwendungen voll zu akzeptieren.

Die Anzahl der Insolvenzen bei Umzugsdienstleistern hat wieder zugenommen.
Betroffen sind unter anderem langjährig am Markt tätige Umzugsunternehmen.

Unternehmen mit roten Zahlen haben angekündigt, im zweiten und dritten Quartal Maßnahmen zur Kostensenkung einzuleiten, um Verluste zu vermeiden.

2. ... in eigener Sache
Die Mitarbeiter im Möbera-Team, erhielten von der Geschäftsleitung folgendes Schreiben:

… Im August 1992 hat keiner die Entwicklung der Möbera voraussagen können. Durch Ihren Einsatz haben wir mit der Möbera eine kleine Erfolgsgeschichte schreiben können. Wir konnten helfen Konkurse zu vermeiden, Arbeitsplätze zu erhalten und haben bis tief in die Familien hinein, Einfluss ausgeübt und mitgeholfen, wieder Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Mit unseren Kunden haben wir die Weiterentwicklung der Firmen begleitet, neue Geschäftsfelder geschaffen und die Zukunft sichern können.

Schulungsteilnehmer, die wir vor Jahrzehnten geschult haben, sind heute in leitenden Positionen und sind Chefs, die wiederum ihre Mitarbeiter zu unseren Lehrgängen anmelden.

Unser Leitbild „Wir wollen, dass es Ihnen gut geht“ werden wir für unsere Jubiläumsaktivität wandeln. Es soll heißen „Wir wollen, dass es uns gut geht“. Es wird Gelegenheit geben, sich an einige Begebenheiten in den letzten 20 Jahren zu erinnern. Wir alle haben uns diesen Ausflug verdient!

3. Powerseminar "Erfolgreich verkaufen"
Im Herbst 2012 findet zum fünften Mal unser Seminar „Erfolgreich verkaufen“ statt.  Die Termine für den ersten Block sind der 24. und 25. September für den zweiten der 5. und 6. November 2012.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Zielsetzung ist die Vermittlung von Informationen, um den Bereich Vertrieb erfolgreich zu führen, sowie das Handwerkszeug für erfolgreiche Vertriebsarbeit für Key-Account-Kunden zu leisten. In den vergangenen Seminaren haben sich Unternehmer, Prokuristen, Junioren und starke Vertriebsleute sehr wohl gefühlt und für die Inhalte die besten Kritiken vergeben. Auch der Erfahrungsaustausch auf hohem Niveau ist Ihre Erwartungshaltung, die bei uns Seminarziel ist.

4. Firmenseminare
Unsere Top-Kunden haben den Wert von Firmenseminaren (auch am Wochenende) kennengelernt.

Die individuelle Zielsetzung eines Unternehmens, kann zielorientiert auf die Entscheider und auf wichtige Mitarbeiter im Unternehmen besser umgesetzt werden, als in allgemein ausgeschriebenen Lehrgängen.

Die Dienstleistungsprogramme können spezieller und detaillierter besprochen und diskutiert werden. Die Orientierung auf Zielgruppen ist in Firmenkursen besser möglich. Service- und Produktqualität können in Einzelfällen konkreter diskutiert werden. Maßnahmen zur Verbesserung haben nachweislich eine nachhaltige Wirkung.

Und last but not least, beobachten wir sehr interessierte Teams, die bereit sind, positive Veränderungen einzuleiten und dauerhaft zu praktizieren.

5. Internethandel nimmt auch bei Möbeln rasant zu
Die vom Kunden im Internet bestellten Möbel müssen geliefert werden. Die Spezialisten der hochwertig, sensiblen und in der Regel wertvollen Produkte, spüren ein Mehraufkommen an Waren, die über das Internet zum Kunden gesteuert werden.

Unterschiedliche Nebenleistungen werden gefordert. Den Internethändlern fehlt häufig die Erfahrung in der Warenzustellung. Fehlende Kenntnisse über die Marktpreise, machen es besonders schwer, Leistungspreise für die häufig aufwendigen Dienstleistungen durchzusetzen. In der Produktkalkulation des Auftraggebers, sind die Logistikkosten häufig zu niedrig eingestellt.

In der Privatkundenzustellung hat es erneut einen Rückschlag für die Stützpunkte gegeben, die seit Jahrzehnten für Quelle oder Neckermann verteilt haben. Der Kunde Quelle ist Geschichte, aber der Kunde Neckermann hat durch Insolvenz im Sommer, für Unruhe gesorgt. Der mit den Neckermann-Produkten  beauftragte Logistiker, hat für seine Stützpunkte deutliche Mengenreduzierungen angekündigt. Dies hat für die Stützpunkte harte Konsequenzen, für die Entwicklung der Betriebsergebnisse.

6. Unternehmensführung
Der Markt ändert sich rasant. Hierzu einige Stichwörter: Internet, Personalentwicklung, welche Geschäftsfelder haben Zukunft?

Es macht Sinn, eine eigene Bewertung seines Unternehmens vorzunehmen und hierbei auch  das Bauchgefühl nicht auszuschließen. Wie sind wir aufgestellt? Müssen die Unternehmensziele fein justiert werden (Nachhaltigkeit, Sicherheit, Datenschutz)?

In welchen Bereichen arbeiten wir mit eigenem Personal produktiver und wo kann es Sinn machen, Subunternehmer einzusetzen? Mit welchen Dienstleistungsprogrammen bewältigen wir die nächsten fünf Jahre? Welche Geschäftsfelder haben Zukunft? Setzen wir im Risikomanagement die notwendigen Schwerpunkte? Haben wir Nischenprodukte? Ist unser Controlling professionell? Ist unser Vertrieb effektiv unterwegs?

Über das Ergebnis der eigenen Bewertung können Sie vertraulich mit uns sprechen. Von unserer Markt- und Branchenkenntnis werden Sie profitieren. Sprechen Sie uns an!

7. Mit geringem zeitlichen Aufwand, das Unternehmen professionell kontrollieren!
Wir bieten Ihnen eine Lösung, in Form eines Workshops, mit dem Sie zukünftig mit geringem Aufwand, Ihr Unternehmen „im Griff haben“. Michael Römer, Steuerberater aus Eschweiler, ist mit den Problemen der Branche vertraut und informiert über Möglichkeiten der DATEV. Neben den bekannten, monatlichen Erfolgsrechnungen, ermöglicht der Controlling-Report mit seinen Kennzahlen und den Chefinformationen, Aufzeichnungen über die Entwicklung des Unternehmens. Die Negativentwicklungen können kurzfristig durch entsprechende Maßnahmen gewandelt werden. Ein Thema, das in die Zeit passt!

Die Analysemethoden der Banken werden in diesem Workshop behandelt und Empfehlungen gegeben, worauf Sie bei der Bilanzanalyse der Banken achten sollten.

Eine gute Zusammenarbeit mit dem Steuerberater ist wichtig. Was dürfen Sie von Ihrem Steuerberater erwarten? Erfahrungen, Neuerungen und Brennpunkte aus dem Bereich des Controllings und des gesamten Rechnungswesens werden vorgestellt und diskutiert. Inhaber, Junioren, Entscheider und Leiter des Rechnungswesens werden von der Erfahrung des Referenten profitieren.

Termin: Dienstag, den 09. Oktober 2012 von 09.00 bis 17.00 Uhr in Hattersheim. Gerne gibt Ihnen Claudia  Zobec weitere Informationen.

8. Der konjunkturelle Abschwung kommt
Die Ergebnisse in der Umzugslogistik 2012 sind bis einschließlich Juli nicht zufriedenstellend. Mit wenigen Ausnahmen haben die Umzugsdienstleister keine Gewinne ausgewiesen. In der Regel werden im zweiten Halbjahr bessere Monatsergebnisse erzielt, als in der ersten Jahreshälfte. Ob dies auch für das Jahr 2012 zutrifft, bleibt abzuwarten, da für diesen Zeitraum eine rückläufige Beschäftigung erwartet wird. Das erwartete Branchendurchschnittsergebnis 2012 wird deutlich hinter dem des Jahres 2011 zurückliegen.

Unterschiedliche Entwicklungen sind in der Neumöbellogistik festzustellen. Hier haben die Stützpunkte, die in der Auslieferung der Neumöbel überwiegend bei Privatkunden anliefern, im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, rückläufige Ergebnisse.

Die Systemtransporte in der Neumöbellogistik vom Hersteller zum Handel sind nach unserer Marktbeobachtung dann zufriedenstellend, wenn bei einem Empfänger mehrere Sendungen von verschiedenen Auftraggebern, mit einem Stop zugestellt werden können. Dies gelingt derzeit, da die Nachfrage eine zufriedenstellende Auslastung ermöglicht. Es ist möglich, Leerkilometer zu vermeiden und die Laderaumausnutzung der Fahrzeuge hoch zu halten. Die Wartezeiten beim Handel kosteten in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 Rendite. Wartezeiten verhindern eine gut getaktete Disposition, weil die Ankunft bei den Empfängern und die Anschlüsse an den Beladestellen zeitlich durch die Wartezeiten nicht möglich sind.

Der Abschwung durch rückläufige Nachfrage kommt definitiv. „Sparen, Kürzen, Streichen“ ist laut Handelsblatt vom 22. August 2012 bei vielen Großunternehmen Programm für die zweite Jahreshälfte 2012. Die Personalpolitik ist zu überdenken. Personalkosteneinsparungen sind möglich, wenn die einzelnen Mitarbeiter individuell beurteilt werden. Es ist zu entscheiden, mit welcher Personalstärke man ab Oktober in die Zeit der schwächeren Nachfrage geht.

Erfahrungsgemäß sind die Auswirkungen durch die Nachfrageprobleme für unsere Branche Anfang des Jahres 2013 spürbar.

Das Thema „Subunternehmer“ stellt sich vor dem Hintergrund der zu erwartenden Konjunkturabschwächung neu. Subunternehmerbindung ist notwendig. Es ist zu entscheiden, welche Subunternehmer in Zeiten der schwächeren Nachfrage weiter beschäftigt werden sollen. Praktiker wissen, dass gute Subunternehmer sich dann schnell umorientieren, wenn sie nicht mehr wie gewohnt beschäftigt werden. Gute Subunternehmer haben in der Regel Alternativen.